Am Mittwoch zum Europacup-Doppel ins Budocenter!
17.30 Uhr: SVS Post - Dresden, 20.15 Uhr: hotVolleys - Thessaloniki
Die Weihnachts- und Neujahrs-Pause ist für Österreichs Vertreter auf der europäischen Volleyballbühne vorbei. Am Dienstag sind mit Hypo Tirol (Champions League) und Wildcats Klagenfurt (CEV-Cup) zwei der fünf ÖVV-Klubs im Einsatz. Am Mittwoch folgen SVS Post (Challenge Cup), die hotVolleys (CEV-Cup) und Aich/Dob (Challenge Cup).
Unsere Damenmannschaft (SVS Post) kämpft dabei gegen den Dresdner SC um eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg ins Achtelfinale des Challenge Cups. "Wir haben das Jahr 2009 mit einem Sieg über den bis dahin ungeschlagenen MEVZA-Tabellenführer und Champions League-Teilnehmer aus Rijeka beendet. Also ein perfekter Jahresausklang. Jetzt hoffen wir, dass es im neuen Jahr gleich so weiter geht", blickt SVS-Obmann Karl Hanzl der Partie gegen den Dresdner SC optimistisch entgegen.
Die Herrenmannschaft der hotVolleys empfängt anschließend im Achtelfinalhinspiel des CEV-Cups den griechischen Spitzenklub Iraklis Thessaloniki. Die Griechen waren 2009 im Finale der Champions League und mussten sich Trento nur nach hartem Kampf 1:3 geschlagen geben. Iraklis hat einen stürmischen Jahreswechsel hinter sich. Startrainer Brookings wurde nach der 1:3-Niederlage gegen Olympiakos gefeuert. Co-Trainer Harry Brooks kommt als Chefcoach nach Wien. "Natürlich ist Iraklis Favorit gegen uns", so der neue hotVolleys-Sportdirektor Darko Antunovic, "doch wir haben Chancen, zu gewinnen. Wir haben bei der Flanders Volley Gala gezeigt, dass wir international konkurrenzfähig sind."
"Aller guten Dinge sind drei", erklärt hotVolleys-Manager Peter Kleinmann vor dem Europacup-Duell und weist damit auf folgenden Umstand hin: "Es gibt drei große Vereine in Griechenland: Panathinaikos, Olympiakos und Iraklis Saloniki. Panathinaikos und Olympiakos haben wir schon geschlagen, am Mittwoch werden wir das auch mit Iraklis Saloniki tun." Die griechische Star-Truppe, 2009 beim Champions League-Final-Four in Prag erst im Finale an Trentino Volley gescheitert, "genießt" in Wien seitens des Europa-Verbandes "CEV" ganz besondere Aufmerksamkeit. Kleinmann: "Beim Champions-League-Finale waren 5000 ihrer Fans in Prag und haben sich dort danebenbenommen. Das hatte für den Klub eine saftige Geldstrafe zur Folge. In Wien hat die CEV nun sogar einen 2. Supervisor eigens für sie abgestellt, den die Griechen selbst zahlen müssen. Wiederholen sich derartige Szenen, droht ihnen Schlimmes." Sogar der Ausschluss aus dem CEV-Cup.